Immuntherapie bei Prostatakrebs

Die tumorspezifische Immuntherapie wirkt auf Prostatakrebszellen — eigenständig oder als Ergänzung zu anderen Behandlungsmethoden.

12–18 Mondurchschnittliche Zeit bis zur Hormonrefraktärität
≥ 6 Monklinischer Effekt bei den meisten Patienten im Stadium IV

Aktive Immuntherapie bei Prostatakrebs

Die primäre Behandlungsmethode für metastasierten Prostatakrebs ist die Hormontherapie. Im Laufe der Zeit sprechen jedoch alle Patienten nicht mehr darauf an: Ein hormonrefraktärer Zustand entwickelt sich durchschnittlich 12–18 Monate nach Beginn der Therapie.

Die Behandlung von hormonrefraktärem Krebs ist überwiegend palliativ und hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Lebenserwartung. Die tumorspezifische Immuntherapie kann sowohl als eigenständige Behandlung als auch als Ergänzung zu anderen Methoden betrachtet werden.

Unsere Erfahrung zeigt: Der klinische Effekt der Xenovakzintherapie von mindestens 6 Monaten Dauer wird bei den meisten Patienten im Stadium IV erreicht. Die Ergebnisse sind als vorläufig zu betrachten — sie wurden bei der Behandlung einer kleinen Gruppe von Patienten in einem fortgeschrittenen Stadium gewonnen.

Wann Immuntherapie anwendbar ist

1

Bei hormonrefraktärem Krebs

Wenn der Tumor nicht mehr auf Hormontherapie anspricht, bietet die Immuntherapie einen zusätzlichen Mechanismus zur Einwirkung auf Tumorzellen.

2

Eigenständig oder in Kombination

Die tumorspezifische Immuntherapie kann als alleinige Behandlung oder in Verbindung mit anderen Methoden eingesetzt werden.

3

Ohne schwere Toxizität

Die Methode bringt nicht die schweren Nebenwirkungen mit sich, die für andere Arten von Antitumorbehandlungen charakteristisch sind.

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