Melanom

Einer der bösartigsten Tumoren — und einer der immunogensten. Die Immuntherapie sollte ein Grundelement der systemischen Behandlung werden.

66%der Patienten im Stadium IV zeigten ein bestätigtes klinisches Ansprechen
× 2mehr Patienten leben nach 6 Jahren bei Stadium III — im Vergleich zur Standardbehandlung
20%5-Jahres-Überlebensrate in unserer Studie bei Stadium IV

Aktive Immuntherapie in der Melanombehandlung

Melanomzellen sind in der Regel resistent gegen die toxische Wirkung von Chemotherapie und Bestrahlung. Standardprotokolle erweisen sich oft als ineffektiv, besonders im Stadium IV der Erkrankung.

Die aktive Immuntherapie mit xenogenen Antigenen ermöglicht es, die Immuntoleranz gegenüber dem Tumor zu überwinden und die eigene Antitumor-Antwort auszulösen. Die Methode wird sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit chirurgischer Behandlung eingesetzt.

Wirkmechanismus der Therapie

Vier zentrale Vorteile des extrakorporalen Trainings der Immunzellen

1

Isolation und Aktivierung

Wir entnehmen Ihnen bis zu 90 ml Blut. Da die Umprogrammierung der Zellen außerhalb des Körpers stattfindet, führen wir Ihrem Organismus keine Toxine zu. Die Therapie schädigt gesundes Gewebe in keiner Weise und schließt Nebenwirkungen wie Haarausfall, Übelkeit und andere vollständig aus.

2

Überwindung der Immuntoleranz

Innerhalb von 18 Stunden Laborinkubation gewinnen Ihre Zellen die Fähigkeit zurück, Tumorzellen als Bedrohung zu erkennen. Sie legen die Tarnung des Tumors ab und erhalten ein genaues Angriffsziel. So kann das Fortschreiten der Erkrankung selbst dann gestoppt werden, wenn die Möglichkeiten der klassischen Chemo- und Strahlentherapie vollständig ausgeschöpft sind.

3

Gezielter Angriff

Die trainierten Immunzellen werden dem Patienten zurückgegeben und beginnen, gezielt Tumorgewebe anzugreifen. Die Methode lässt sich hervorragend mit einem chirurgischen Eingriff kombinieren: Die starke Immunantwort wirkt wie ein „intelligentes Radar“, das eigenständig Mikrometastasen aufspürt und zerstört, die nach der Operation zurückgeblieben sein könnten.

4

Langfristiges immunologisches Gedächtnis

Die im Rahmen der Behandlung gebildete Immunantwort bleibt nach Abschluss des Kurses erhalten — im Gegensatz zur Chemotherapie. Ein Fortschreiten der Erkrankung ist kein Grund, die Immuntherapie abzubrechen: Eine Fortsetzung der Behandlung ermöglicht es, erneut eine Remission zu erreichen.

Ergebnisse unserer Studie

32 immunisierte Patienten mit Melanom Stadium IV und 32 Patienten in der Kontrollgruppe. Die Gruppen waren nach Alter, Geschlecht und Tumorausbreitung vergleichbar.

66%

der Patienten mit bestätigtem Effekt

Vollständiges Ansprechen, partielles Ansprechen oder Stabilisierung für mindestens 6 Monate (21 von 32)

×2+

6-Jahres-Überleben bei Stadium III

Mehr als doppelt so viele Patienten im Stadium III leben nach 6 Jahren im Vergleich zur Kontrollgruppe. Der Unterschied ist statistisch signifikant: P < 0,01 bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines Zufallsergebnisses unter 1% liegt.

20%

5-Jahres-Überleben

in der Immuntherapie-Gruppe (n = 51 Patienten)

Überleben — Studiendaten

Exakte absolute Werte für das 3- und 6-Jahres-Überleben werden in der Publikation nicht aufgeführt. Der Wert für das 5-Jahres-Überleben (20%) wurde in der Gruppe von n = 51 Patienten ermittelt.

Charakteristika der Patientengruppen

Klinische Fallbeispiele

Die klinischen Fälle demonstrieren die Möglichkeit, bei metastasiertem Melanom im Stadium IV eine lang anhaltende Remission zu erreichen.

Patientin P., 27 Jahre

Stadium IV — Metastasen in Leber und Mediastinum

Ausgangszustand

Epitheloidzelliges Melanom, OP. Nach 2 Monaten: Ultraschall — multiple Leberherde bis 18 mm, MRT — vergrößerte mediastinale Lymphknoten. Vakzintherapie im intensivierten Modus begonnen.

Vollständige Remission — 4 Jahre Beobachtung

Patientin D., 44 Jahre

Melanom der Schulter, Stadium III–IV, Invasion 6 mm

Operation + Beginn der Vakzintherapie

Exzision des Schultertumors und betroffener Lymphknoten. Intensivierte Vakzintherapie begonnen. Die Behandlung wurde gut vertragen.

Vollständige Remission — 4 Jahre Beobachtung

Wichtige Erkenntnis: Ein Fortschreiten der Krankheit ist kein Grund, die Immuntherapie abzubrechen. Die Fortsetzung der Behandlung nach dem Rückfall ermöglichte es beiden Patienten, erneut eine Remission zu erreichen.

Wann Immuntherapie am effektivsten ist

1

Nach radikaler Operation

Die größte Wirksamkeit ist zu erwarten, wenn die Behandlung unmittelbar nach dem bedingt radikalen chirurgischen Eingriff zur Entfernung der Tumoren beginnt. Die Xenovakzintherapie ist optimal zur Rückfallprävention geeignet.

2

Keine Einschränkungen im Alltag

Die Immuntherapie hat keine schweren Nebenwirkungen und schränkt das normale Leben des Patienten nicht ein. Lokale Reaktionen und ein kurzzeitiger Temperaturanstieg sind möglich — ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem aktiviert ist.

3

Beginn vor oder direkt nach der OP

Es ist sinnvoll, die Immuntherapie bereits präoperativ oder in der frühen postoperativen Phase zu beginnen, damit sich die Immunantwort ausbildet, bevor sich verbliebene Tumorzellen ausbreiten können.

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