Immuntherapie bei Magenkrebs

Die aktive Immuntherapie stärkt die Antitumor-Immunität des Patienten und dient als wirksame Ergänzung zur chirurgischen Behandlung von Magenkrebs.

10subkutane Impfungen im Induktionskurs
~3 MonDauer des Induktionsbehandlungskurses
≥ 6 Monklinischer Effekt bei einem erheblichen Teil der Patienten im Stadium IV

Aktive Immuntherapie bei Magenkrebs

Eine rechtzeitige chirurgische Behandlung von Magenkrebs kann zur vollständigen Genesung führen. In fortgeschrittenen Stadien, wenn eine radikale Operation unmöglich ist, ist die Prognose jedoch trotz Chemotherapie ungünstig.

Die Immuntherapie, die darauf abzielt, die Antitumor-Immunität des Patienten zu stärken, wird als wirksame Ergänzung zur chirurgischen Behandlung dieser Krankheit betrachtet.

Wie die Behandlung abläuft

Impfstoff-induzierte Immunprozesse zerstören Tumorzellen und verhindern das Auftreten eines Krankheitsrückfalls.

1

Induktionskurs

Umfasst 10 subkutane Impfungen und dauert etwa 3 Monate. Die Behandlung erfolgt ambulant.

2

Immunreaktion

In den ersten 24 Stunden nach der Impfung kann ein Temperaturanstieg auf bis zu 38 °C und ein grippeähnlicher Zustand auftreten — ein Zeichen der Immunaktivierung.

3

Zerstörung von Tumorzellen

Durch den Impfstoff induzierte Immunprozesse zerstören Tumorzellen und behindern die Entstehung eines Rückfalls.

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Erhaltungsbehandlung

Das weitere Schema wird individuell festgelegt — abhängig vom Krankheitsstadium und dem Zustand des Patienten.

Klinische Fallbeispiele

Ein klinischer Effekt von mindestens 6 Monaten Dauer wird bei einem erheblichen Teil der Patienten mit Magenkrebs im Stadium IV erreicht.

Patient I., 54 Jahre alt

Schlecht differenziertes Magenadenokarzinom, Lungenmetastasen

Ausgangszustand

Begann die Behandlung in mittelschwerem Zustand: Schwäche, Müdigkeit, periodisches Erbrechen, subfebrile Temperatur. Während der Therapie — Temperaturanstieg auf 38,5 °C.

Ohne Progression — Beobachtung 2,5 Jahre

Patientin I., 44 Jahre alt

Siegelringzellkarzinom des Magens nach Gastrektomie

Ausgangszustand

Zwei Monate nach Gastrektomie und Polychemotherapie wurde eine Progression festgestellt: vergrößerte Lymphknoten an der Leberpforte und im Retroperitonealraum. Vakzintherapie im intensivierten Modus begonnen.

Zufriedenstellender Zustand — Beobachtung 2 Jahre

Wann Immuntherapie am effektivsten ist

1

Als Ergänzung zur Chirurgie

Die Immuntherapie wird als wirksame Ergänzung zur chirurgischen Behandlung betrachtet und stärkt die Antitumor-Immunität.

2

In fortgeschrittenen Stadien

Ein klinischer Effekt wird bei einem erheblichen Teil der Patienten auch im Stadium IV der Erkrankung erreicht.

3

Ambulant und ohne Intoxikation

Die Behandlung erfolgt ambulant und geht nicht mit der für eine Chemotherapie typischen schweren Toxizität einher.

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