Immuntherapie bei Astrozytom

Die aktive Immuntherapie bei Hirntumoren verstärkt die Wirkung chirurgischer und radiologischer Behandlungen und bietet einen zusätzlichen Vektor gegen den Tumor.

7 von 9Patienten mit deutlichem klinischen Effekt
> 5 JahreBeobachtungszeitraum für behandelte Patienten

Aktive Immuntherapie bei Hirntumoren

Das Astrozytom ist einer der häufigsten primären Hirntumoren, der sich aus Astrozyten, den Zellen der Neuroglia, entwickelt. Die Grundlage der Behandlung bilden die chirurgische Entfernung und die Strahlentherapie.

Jedoch bleibt die Prognose bei fortgesetztem Tumorwachstum nach operativer und strahlentherapeutischer Behandlung äußerst ungünstig. In dieser Situation bietet die aktive Immuntherapie einen zusätzlichen Mechanismus zur Einwirkung auf Tumorzellen und verstärkt die Wirkung der Standardbehandlung.

Die Methode wurde bei neun Patienten angewendet — Kindern im Alter von 2–7 Jahren, die nach Operation und Bestrahlung Anzeichen eines anhaltenden Tumorwachstums zeigten und deren Prognose als äußerst ungünstig galt. Alle wurden mehrfach geimpft.

Wie die Behandlung abläuft

Die Immuntherapie ergänzt die chirurgischen und strahlentherapeutischen Behandlungsphasen und zielt auf die Bildung einer eigenen Antitumor-Immunantwort ab.

1

Ergänzung zur Hauptbehandlung

Die Immuntherapie wird nach der chirurgischen Entfernung und Strahlentherapie als zusätzlicher Vektor gegen verbleibende Tumorzellen integriert.

2

Mehrfachimpfung

Patienten erhalten wiederholte Impfkurse, die die Antitumor-Immunantwort aufbauen und aufrechterhalten.

3

Immunaktivierung

Durch den Impfstoff induzierte Immunreaktionen richten sich gegen Tumorzellen und behindern ihr weiteres Wachstum.

4

Langzeitüberwachung

Die Wirksamkeit wird dynamisch über mehrere Jahre der Beobachtung des Patientenzustands bewertet.

Beobachtungsergebnisse

Neun Kinder im Alter von 2–7 Jahren erhielten Immuntherapie, da sie nach Operation und Bestrahlung Anzeichen für weiteres Tumorwachstum zeigten und die Prognose äußerst ungünstig war.

9

Patienten unter Beobachtung

Kinder (2–7 Jahre) mit Anzeichen anhaltenden Tumorwachstums

7 von 9

mit deutlichem klinischen Effekt

Die Patienten waren am Leben und führten ein erfülltes Leben

> 5 Jahre

Beobachtungszeitraum

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit erweiterter klinischer Studien

Fähigkeiten der Methode

1

Ergänzung zur Standardbehandlung

Die Immuntherapie verstärkt den Effekt der chirurgischen und Strahlentherapie und bietet einen zusätzlichen Vektor gegen den Tumor.

2

Bei ungünstiger Prognose

Ein deutlicher klinischer Effekt wurde selbst bei Patienten mit Anzeichen von fortgesetztem Tumorwachstum erzielt.

3

Ohne schwere Toxizität

Die Methode ist nicht mit der für Chemo- und Strahlentherapie typischen toxischen Belastung verbunden und schränkt den Alltag nicht ein.

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